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| Letzte EntwicklungsStufe |
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Die QuadratNotation und die gotischen Notationen stellen dann die letzte EntwicklungsStufe der Neumen dar und zeigen bereits graphisch große Ähnlichkeit mit unseren heutigen Noten. Die StrichNeumen erhielten quadratische und rhombische NotenKöpfe.
Die AusFormung der QuadratNotation ging zuerst von den zentralfranzösischen Neumen aus und griff auf England, Spanien und Italien über. Sie verdrängte nach und nach die übrigen NeumenSchriften und wurde im 13. Jahrhundert n.Chr. zur allgemein gebräuchlichen NotenSchrift. Die QuadratNotation markiert in gewisser Hinsicht auch den Niedergang der Gregorianik, zumindest bezüglich der vielen ZierNeumen.
Die Schwierigkeiten mit einer ›notengetreuen‹ TranSkription in die QuadratNotation führten schließlich dazu, daß aus den ZierNeumen gewöhnliche Noten wurden oder daß sie einfach weggelassen wurden. Die diastematische Genauigkeit hatte die VerArmung und VerEinfachung der VortragsWeise zum Preis. Man könnte daher mit einer gewissen Berechtigung die QuadratNotation einer ›dekadenten‹ Phase der Gregorianik zuordnen, die die ursprüngliche Schönheit dieser ChoralKunst zerstörte.
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| Letzte Aktualisierung: 03.07.09 |
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