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| Grundsätzliche AnMerkungen über Neumen |
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Das griechische LehnWort ›neuma‹ heißt Wink, Gebärde (HandZeichen bei der ChorFührung). Damit in Beziehung steht das griechische LehnWort ›pneuma‹, das Geist, Hauch bedeutet. Vorläufer sind die ägyptische ›Cheironomie‹ und die griechische ›Prosodie‹.
Beide ZeichenSysteme stehen in prinzipieller Beziehung zu den Neumen. Die Cheironomie und die Neumen gehören zwar zusammen, sind jedoch verschieden. Allein schon weil das AltGriechische in der AusSprache als eine Art SprechGesang vorstellbar ist, ist die Prosodie insbesondere auf die byzantinische NeumenSchrift von Einfluß gewesen.
Von den zehn prosodischen Zeichen sind nur drei (›prosodeia oxeia‹ = Akut, ›prosodeia bareia‹ = Gravis und ›prosodeia apostrophos‹ = Apostroph) in die LektionsSchrift eingeflossen. Das byzantinische NotationsSystem besteht aus der LektionsSchrift (ekphonetische Notation) und der GesangsSchrift (NeumenSchrift).
Die erste dient der ›Ekphonese‹ (feierlichen Lesung der Perikopen aus den Evangelien, Apostelbriefen und dem Prophetologion), die zweite der Aufzeichnung der Melodien. Dem ›Accentus‹ (LeseStil) und dem ›Concentus‹ (GesangsStil) der Gregorianik vergleichbar sind daher die beiden byzantinischen GrundFormen: das liturgische Rezitativ und der reine Gesang. Daher gibt es auch zwei Kategorien von HandSchriften:
| 1. ›Lektionarien‹ | | (ekphonetische Notation) |
| 2. ›Gesangbücher‹ | | (byzantinische Neumen) |
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| Letzte Aktualisierung: 13.11.08 |
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