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Zur PhiloSophie von »Compofactur NotenSatz«
 

Der Name »Compofactur«* bezieht sich auf den Begriff und die Tradition der Manufaktur, der für die vorindustrielle, qualitative HandArbeit steht. AnknüpfungsPunkt ist hierbei die Verbindung von HandWerk und technischem FortSchritt.

Auch sieht sich »Compofactur«, was den NotenSatz selbst angeht, in der Tradition mit dem Scriptorium, sprich der KlosterSchreibstube des MittelAlters. Dabei wird auf die KunstFertigkeit der SchreibWerkstätten Bezug genommen.

Der Scriptor war der BuchSchreiber oder BibliotheksGehilfe der Antike und des MittelAlters. Gerade die NotenSchrift unseres KulturKreises wurde im klösterlichen Scriptorium entwickelt, gepflegt und verbreitet. Unsere heutige NotenSchrift fand hier ihren Ursprung, die anfänglich in Neumen notiert wurde.

Die Evolution der NotenSchrift gehört ohne Zweifel zu den bedeutendsten kulturellen Leistungen der Menschheit! Ihre Geschichte ist von der MusikWissenschaft (PaläoGraphie der Musik) hinreichend erforscht.

Bedenkt man, welchen enormen Einfluß die fast 1500 Jahre alte Notation der abendländischen Musik auf die EntWicklung der Musik selbst hatte, so wird uns die TragWeite dieser genialen EntDeckung erst wirklich bewußt.

Die ErFindung der Schrift dagegen ist viel älter. Erinnert sei nur an die babylonische KeilSchrift (erst BilderSchrift, dann abstrakte ZeichenSchrift) oder auch an die ägyptische HieroglyphenSchrift (BilderSchrift), welche beide ungefähr im 3. Jahrtausend v.Chr. entstanden.

Die Schrift gehört zu den essentiellen MerkMalen von HochKulturen und so auch die NotenSchrift. Ungeachtet dessen ist die AusÜbung von Musik viel ursprünglicher und damit älter als die Schrift. Sie dürfte möglicherweise vor der AusFormung der Sprache selbst entstanden sein.

Über Jahrtausende hat es den meisten Kulturen genügt, ihre Musik mündlich zu übermitteln. Die EntStehung einer NotenSchrift hat wesentlich später begonnen. Was nun die notierte Musik angeht, so wurde sie zunächst in unserem KulturKreis durch HandSchriften von Scriptoren verbreitet.

Nachdem Johannes Gutenberg die ErFindung des BuchDrucks mit 26 beweglichen Metall-Lettern (Mainz, um 1440) für Europa geglückt war, folgte relativ bald auch der NotenDruck.

Das ZunftWesen der NotenStecher, der NotenStich sowie der NotenDruck sind direkt mit der Geschichte der Notation selbst verbunden. Den technisch modernsten EntwicklungsStand stellt der EDV-NotenSatz und -NotenDruck dar.

Die Noten ganz im Geiste der Scriptoren, der NotenStecher und der Manufaktur mit der Technik von heute zu gestalten, ist erklärtes Ziel von »Compofactur NotenSatz«!

GrundSatz & SelbstVerpflichtung:
Quality made by »Compofactur NotenSatz« — Made in Germany

* Bitte beachten Sie bitte hierzu auch den Link TitelSchutz!

 
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Letzte Aktualisierung: 28.08.08
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